Azur Lane – Boot Boot noch ein Boot. Akashi mach mir noch ein Boot.

Ein weiteres Gacha-Game der Waifu-Variation ist Azur Lane wie Kancolle, doch anders und außerdem hier im Westen uneingeschränkt erhältlich. Und daher kann man es ohne Umwege selbst probieren, sollte einem das was er hier als Review lesen kann ansprechen. 

Azur Lane gehört zur Liga der Gacha-Games, sprich man zahlt einen Teil ingame-Währung um neue Charaktere Freizuschalten. Seltenere Charaktere droppen nicht so häufig, sind aber in Richtung Endgame stärker als häufiger vorkommende Charaktere, auch wenn deren Potential schneller ausgeschöpft werden kann. Aber gehen wir einen Schritt zurück, reden wir über Azur Lane.

Wer Kancolle oder auch Kantai Collection kennt, kennt schon das Prinzip der „Boote sind Mädchen“ Storylines. Azur Lane ist spezifisch in der Zeit des zweiten Weltkrieges angesiedelt und viele Schiffe aus dieser Zeit wurden antropomorphisch aufgearbeitet, abhängig von ihrem Herkunftsland tragen diese dann unterschiedliche Klamotten.
Aber alleine um die Boote soll es hier nicht gehen. Azur Lane hat ja Gameplay auch noch.

Das Hauptgameplay spielt sich auf 2 Screens ab. Dieser „strategischen“ Map auf der man seine Schiffe herumschicken kann und wenn sie mit dem Gegner kollidieren in einen Kampf verwickelt werden, und dem Kampf-screen, der mehr an ein Touhou-Game als ein Gacha RPG erinnert. Während der „Explorations“ löst jeder Kampf einen Scan aus, der mehr Gegner, versteckte Items oder den Boss einer Karte erscheinen lässt. Wenn man zu viele Felder zurücklegt kommt es zu einem Ambush, der entweder der ganzen Flotte Schaden zufügt oder ein überraschender Angriff eines weiteren Gegners ist, dem man allerdings mit einer Prozentschance ausweichen kann.
Der Kampfscreen selbst erinnert, wie schon erwähnt, eher an ein Touhou-Spiel. Der Vanguard seiner Flotte wird in eine Bullet-Hell aus Gegnern, Schüssen und Spezialangriffen geworfen. Es gibt 3 Buttons die Spezialangriffe auslösen (Torpedos, Fliegerbombardement und Artillerie) Und ansonsten kann man seinen Vanguard in alle Richtungen lenken um auszuweichen oder ganz im Gegenteil in die Angriffe hineinzusteuern um seine Main Fleet zu schützen.
Faule können natürlich auch die KI die ganze Arbeit übernehmen lassen, aber die ist beim Ausweichen bei weitem nicht perfekt und kassiert sicher mehr Schaden als wenn ihr selbst steuert.
Dieses Kampfsystem alleine gibt dem Spiel schon mehr Tiefe als man von einem simplem Gacha-Spiel vermuten würde.

Aber wenn ich schon so viel Gacha um mich werfe, reden wir mal Gacha.
Wenn nicht gerade ein Event läuft, hat Azur Lane 3 Pools aus denen Schiffe gebaut werden können. Anders als in vielen anderen Spielen dieser Art gibt es keinen „Premium“-Pool, den man nur mit echtgeld-Items erreichen kann, nein, wenn man die täglichen Missionen spielt kann man mindestens 2 Boote am Tag aus beliebigen dieser 3 Pools bauen. Manchmal gibt es noch zusätzliche Missionen die einem noch mehr der Wisdom Cubes schenken, die man zum bauen von neuen Schiffen benötigt. So ist es nie wie in anderen Gacha games, wo man immer auf die Premium-Währung warten muss um mal einen neuen Pull zu machen. Die Wahl der 3 Pools gibt einem auch die Freiheit auf spezifische seltene Schiffe zu hoffen. Abseits von den Bau-Pools gibt es auch Schiffe die nur in gewissen Leveln droppen (wie z.B. Akagi und Kaga, die zwei im Cover-Bild).
Aber gut, nun haben wir viele neue Boote. Muss man die jetzt alle einzeln mit den Missionen und Kämpfen hochgrinden?
Nein, tatsächlich nicht. Azur Lane bietet Commissions an, zeitlich basierte Aufgaben, die die dorthin geschickten Boote automatisch erledigen und im Gegenzug Ressourcen wie Öl und Geld, aber auch Equip-Boxen, Wisdom Cubes, Academy Bücher und Quick Research zurückbringen.
Wisdom Cubes und Quick Research sind Items die mit dem Bauen zu tun haben. Man braucht einen oder zwei Wisdom Cubes um einen Bau zu starten, ein Quick Research beendet das Bauprojekt sofort und nicht erst nach dem Ablauf der Zeit.
Academy Bücher kann man verwenden um die Skills seiner Schiffe zu verbessern. Hierzu können sie für 2,4 oder 8 (je nach Level des Buches) in die Academy gesteckt werden um ihren Skill auf bis zu level 10 zu erhöhen.

Equipment-Boxen sind…Loot Boxen für equip, von denen man am meisten kriegt indem man das spiel spielt oder gegen ingame geld (kein extra gekauftes) im ingame shop einkauft. Diese sind das zweitwichtigste Item, da die Stärke eures Flotte nicht nur von den Leveln der Schiffe, sondern auch deren Equip abhängt.
Man bekommt aber sehr schnell so gutes Equip, das man sich kaum Sorgen machen muss das seine Top-Flotten nicht gut genug ausgerüstet wären.

Fazit:
Azur Lane ist ein Kancolle auf das Fans schon ewig gewartet haben, mit interessantem Gameplay, relativ fairen Drop-Chancen und generell einer hochqualitativen Ausführung, die keine Probleme oder Frust aufkommen lassen.
Empfehlen würde ich das Spiel an Fans der Gacha-Hölle, die es mal simpler angehen lassen wollen und sich eine breite Sammlung an Waifus anschaffen wollen, ohne frustriert zu sein das seine eine Waifu niemals droppen wird.
Azur Lane ist gratis für Android/iOS im normalen Play Store/App Store verfügbar.

 

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