Tales of Symphonia The Animation | ALLES IST CRUXIS SCHULD!

Als jemand der Adaptionen von Videospielen (die keine Visual Novels sind) zumeist fürchtet habe ich die Tales of * the Animation-Reihe lange gemieden. Doch zufällig kam ich doch vor kurzem dazu den Anime zum Spiel (im deutschen Dub) zu sehen und möchte dadurch meine Meinung zu diesem darlegen.

Den Anime zu sehen hat mir Lust drauf gemacht das Spiel wieder zu spielen. Denn selbst wenn es die Animation schafft den Charme der Charaktere und teilweise die Tiefe der Story rüberzubringen, fehlt doch das gewisse etwas, das die Spiele selbst ausmacht. Die Quips die random im Spiel auftauchen, das Erforschen des Landes. Natürlich wurden auch die Kämpfe nur auf die storyrelevantesten runtergebrochen, wer würde schon ansehen wollen wie sich die Gruppe rund um Lloyd stundenlang durch einen Dungeon durchhangeln muss nur weil so viele Gegner rumkrabbeln? Dementsprechend ist ToS:tA eine Streamlined Version des Spiels, ungefähr so als würde man in Ni No Kuni nur die Cutscenes ohne Gameplay dazwischen ansehen. Oder in ToS nur die Storydialoge lesen und den Rest weglassen.

Aber was kann man zum Anime selbst sagen? Wenn man die Handlung auf die Weise wie es der Anime zusammenfasst sieht kann man es eigentlich auf zwei Dinge runterbrechen: Collette ist da Collette ist weg collette ist da collette ist weg… und CRUUUUUUXIIIIISSSS!, die Organisation die an allem schuld ist. Natürlich ist viel Charakter-interaktion dabei, wie oben schon gesagt werden alle wichtigen Story-„cutscenes“ abgehandelt, aber mehr ist es dann halt doch nicht. Wer das Spiel kennt wird einen etwas mauen Nachgeschmack nach diesem Anime haben, wer sich die Spiele jedoch nie antun wollte oder keine Zeit hat, dem würde es auch reichen den Anime zu sehen (vielleicht tu ich mit die anderen Tales of Animations auch mal an, nach Tales of Zzzzzzzzzzzzestiria hab ich etwas das Interesse an den Spielen verloren)  Es ist eigentlich so ziemlich alles wie im Spiel, mir wäre nichts wichtiges als fehlend aufgestoßen.

Dann kommen wir mal ein bisschen zur Story:
Unser Hauptcharakter Lloyd Irving lebt als Ziehkind eines Zwerges in einem kleinen Kaff irgendwo in Sylvarant, wo er mit seinen Freunden Collette und Genis in die Schule geht. Was er noch nicht so richtig weiß ist, dass seine Freundin die Auserwählte ist, die sich eines Tages auf eine Reise aufmachen muss um ihr Leben für das Weiterbestehen der Welt einzutauschen. Dieses Ritual der „Erneuerung der Welt“ ist es, was die Freunde in eine Reise durch ihre Welt zwingt, denn Lloyd will es sich nicht nehmen lassen Collette zu begleiten. Mit ihm kommt sein Freund Genis, ein anfangender Magier. Zusammen verfolgen sie Colette, die sich mit Kratos, einem stoischem Krieger, und Rayne, Genis‘ große Schwester auf den Weg gemacht hatte um das Ritual abzuschließen. Vor dem ersten Tempel stoßen die Freunde aufeinander und kurz darauf wird das erste Siegel mit vereintem Einsatz gebrochen. Das provoziert einen Überfall der Desians, Halbelfen, die unter der Diskriminierung dieser Rasse in Sylvarant leiden und die Erneuerung der Welt verhindern wollen, und kickstartet den komplexen Plot aus Verraten, Geheimnissen und anderen mysteriösen Dingen.
Dafür das die meisten Tales of Spiele mit sehr komplexen Plotstrukturen arbeiten ist es ToS:tA ziemlich gut gelungen, diese Story auf eine Bahn zu bringen die sich in 11 (überlangen) Episoden abhandeln lässt. Es werden kaum Storyfäden hängen gelassen und das generelle Gesamtpaket ist ziemlich rund.

Ufotable, das Studio das man sonst hauptsächlich für die Fate-Reihe kennt, hat mit den Animationen solide Arbeit geleistet, auch wenn die SD-Abschnitte eher fehl am Platz wirken, selbst wenn sie kontextweise perfekt in die Szene passten. Auch der deutsche Dub ist nicht allzu furchtbar, mit einer Rieke Werner die mal Interesse an dem Anime hatte (oder überzeugend heuchelte) als Collette, die bekannteste deutsche Syncho-Sprecherin (zumindest höre ich ihren Namen immer und überall), auch wenn Collette nur zur Hälfte der OVA wirklich präsent ist.

Alles in allem ist Tales of Symphonia: the Animation etwas, das man Fans der Tales Reihe sehr wohl nahelegen kann sich mal anzusehen. Tales of Symphonia: The Animation ist (wo ich es geschaut habe) auf Amazon Prime erhältlich.
Allerdings sollte man, wenn man nach dem Anschauen der OVA das Spiel spielen will, sich auf die PS3-Versionen des Spiels (+ Dawn of a new World) konzentrieren, da der PC-Port ja alles andere als gelungen ist. Vielleicht wird Vesperia ja besser.

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