Tokyo Xanadu: Ein Action-RPG mit allem geliebtem aus Trails of Cold Steel.

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Magical Girl Alisa, Demon Prince Rean, Towa als Lehrerin und eine Story um ein paar Highschooler die versuchen Japan vor der kompletten Vernichtung zu bewahren?  Das ist worum es im neu lokalisiertem Spiel von Nihon Falcom geht.

Alte Gesicher, neue Gesicher, und ganz viel Werbung und Merchandise von Trails of Cold Steel. So beginnt für einen Nihon Falcom Fan der Trip in das Spiel Tokyo Xanadu. Relativ normal beginnt der Alltag für Hauptcharacter Kou. Schule, dann einen Job nebenbei, und auf dem Weg nach Hause versucht er eine Mitschülerin vor einem Gangrape zu retten. Standard für einen Videospiel-mainchar. Der Standard ändert sich allerdings nachdem sich hinter den poteniellen Vergewaltigern auf einmal ein Portal in eine andere Welt auftut. Etwas verdattert stolpert unser Hauptcharakter in eben dieses Portal und sieht dahinter mit an wie seine Mitschülerin mit einer merkwürdigen Waffe riesige Monster erledigt und sie ihm anschließend das Gedächtnis löscht.
Somit ist am nächsten Tag alles wieder normal, nur dass Kou den Gedanken nicht los wird dass letzte Nacht irgendwas geschehen ist was nicht so ganz normal war. Und natürlich stolpert er wieder über jemanden der in so einem Portal verschwindet und in einem nicht vorherzusehendem Plottwist hat er auf einmal selbst auch so eine Waffe und hilft Asuka, seiner Mitschülerin (deren Waffe komischerweise an einen Degen erinnert…) im Kampf gegen die den Eclipse behausenden Greed-Monster.

So weit die erste Stunde von vielen in Tokyo Xanadu. Ganz Nihon Falcom typisch gibt es während der Story jede Menge wirklich überraschende Plottwists und Storylines, aber generell ist es wirklich genau das: „Nihon Falcom typisch“. So haben wir eine Mischung aus Ys, mit einem echtzeit-kampfsystem in den Eclipse-Dungeons, den freizeiten aus der Trails of Serie und… Persona. Denn wie in Persona ist man zwischen Highschool-Leben und Abenteuer/Monster killen aufgesplittet. Nicht wie in Persona jedoch erlebt man jeden Tag, sondern es gibt maximal 3 Tage pro Kapitel, von denen man nur im ersten wirklich einen eigenen Block hat in dem man Sidequests und Charakter-gespräche angehen kann. Den Rest der Zeit schubst einen Tokyo Xanadu von einer Storysequenz zur nächsten und von dort dann in den einen oder anderen Dungeon.

Bildergebnis für tokyo xanadu

Diese Dungeons sind für PSVita hübsch häppchengroß, man fühlt sich also nie richtig verloren, selbst wenn manche der Dungeons eine Par-Zeit von bis zu 20 Minuten haben, liegt das eher an den Rätseln als wirklich an der weitläufigkeit der Dungeons. Dennoch laden diese ein zu erkunden, immerhin gibt es am ende jedes Dungeons eine Wertung in der auch die gefundenen Schätze involviert sind. Normalerweise sollte man aber keine Probleme haben jeden Schatz beim ersten Durchlauf zu finden.
Man steuert immer einen Charakter aktiv, während ein zweiter in der zweiten Reihe steht und ein dritter eine „Support“-Rolle einnimmt (was eher was mit Skills zu tun hat die man erst spät im Spiel erhält) Man kann, auch wenn das Team am Ende aus bis zu 7 Charakteren besteht aber immer nur 3 von ihnen in den Dungeon mitnehmen. Das ist zuerst meistens recht schwer, weil jeder Charakter einem Element zugewiesen ist gegen das gewisse Gegner im Dungeon schwach sind, wobei es immer 4-5 Gegnerelemente in einem Dungeon gibt. Die 5 Elemente in diesem Fall sind die altchinesischen „Feuer, Wasser, Stahl, Wind und Schatten“. Somit bleibt immer ein Element gegen das man nicht stark sein kann. Das führt dann oft auch zu einigen herausfordernden Stellen, weil meistens ist dann genau das Element das man nicht dabei hat einer der Zwischenbosse.
Das simple Button-mashing Kampfsystem wird hierbei nicht nur durch die Elemente ein bisschen interessanter, sondern auch durch die unterscheidung von physischen, magischen und Schuss-Angriffen, wo auch schon mal ein Gegner immun gegen einen dieser Angriffe sein kann. Zusätzlich kann man einen X-Drive-Modus aktivieren, der dafür sorgt dass alle Stärken der Gegner für ein paar Sekunden aufgehoben werden um massiven Combo-Damage reinzuhauen, oder einen X-Strike für einen einzelnen mächtigen Angriff. Allerdings braucht man diese spezialangriffe selten, die Charakter und Level-Progression ist angenehm stabil und man fühlt sich nie zu stark oder zu schwach. Wie immer vermeidet Nihon Falcom dass man grinden muss, solange man nicht komplett immer alles auslässt was das Spiel einem zu tun gibt.

Ähnliches Foto

Das ist auch abseits der Story, Sidequests und Character-Events gar nicht mal wenig. Abgesehen von den knapp 20 Läden ist das Spiel mit einer Arcade ausgestattet, die nicht nur das aus der Trails of Serie beliebte Kartenspiel Blade und ein an das Fisch-system angelehnte Minispiel „Fishing with Demon Prince Rean“ hat, sondern auch ein Whack-a-Mole mit „Magical Girl Alisa“. Die dort gewonnenen Münzen kann man für sehr starke Accessoires eintauschen. Noch dazu gepackt hat Nihon ein an die Snowboard-leveln von Trails of Cold Steel angelehntes Skateboard-minigame, in dem man in einem Parcours die Fahnen einsammelt und Tricks macht. Zusätzlich gibt es noch eine Lotterie, einen Pool in dem man das bekannte Schwimm-minispiel machen kann, und in einer Ecke von Star Camera kann man sogar Trails of Cold Steel Trailer anschauen.

Tokyo Xanadu ist ein Spiel das zwar ungewohnt ist wenn man lange keinen Ys-Titel mehr in der Hand hatte, aber dennoch sehr erfrischend. Wenn man keine PSVita hat oder auf die „bessere“ version auf PS4 warten will, kann man das tun, da XSEED im moment daran arbeitet die Tokyo Xanadu eX+ Version zu uns zu kriegen. Aber, das kann ja noch dauern. Immerhin kam das originale Tokyo Xanadu 2015 raus.

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