Bloodstained: Ritual of the Night | Es ist wie Castlevania nur ohne Copyright!

Nach einem Monat endlich wieder ein Post!
Dieses mal schauen wir uns das Metroidvania, vom Erfinder der Metroidvanias an!

Ist es gut? Ist es schlecht? Mal schauen…

Es ist ziemlich gut. Danke fürs lesen.

Jetzt aber mal Spaß bei Seite, worum geht es in Bloodstained?
Es geht um unsere Protagonistin Miriam, eine junge Frau, welche dank nicht ganz ethisch korrekten Experimenten die Fähigkeit hat Kristalle von Dämonen aufzunehmen und dadurch ihre Fähigkeiten zu nutzen.
Sie wacht nach einem 10 jährigen Schlaf auf um genau zum richtigen Zeitpunkt ihren „besten Freund“ Gebel… Giblet… Giebel… Handsome McEvilface aufzuhalten.
Auf ihrem Weg trifft sie auch einen der Personen die damals an ihr und Handsome McEvilface rumgedoktort haben, diesen muss sie nun auch noch aufhalten. Somit schlägt man sich nun also durch das Schloss welches einfach zufällig in einer Stadt aufgetaucht ist und versucht irgendwie herauszufinden wer denn nun eigentlich der Böse ist und wer nicht.

Klingt kompliziert, ist es auch.

Gameplay

Bloodstained ist wie die meisten Metroidvanias in 2D (2.5D um genau zu sein). Man watschelt von links nach rechts, besiegt Gegner und wird stärker. Was allerdings anders als eben Metroid und Castlevania ist, ist wie man an Stärke gewinnt. Neben dem normalen Leveln mittels Erfahrungspunkten, sammelt man, wie oben schon erwähnt, Kristalle von Dämonen um neue Fähigkeiten zu bekommen. Diese helfen einem entweder Defensiv, Aktiv oder sind für neue Wege zu verwenden. Sei es nun ein Wasserstrahl um „schwimmen“ zu können oder ein Lichtstrahl um an Wänden abzuprallen und damit das Spiel zu breaken.
Neben diesen Dingen kann man auch noch Kochen oder Essen finden, anders als wie das Wandhuhn aus Castlevania heilen diese Gerichte nicht nur, sondern steigern beim ersten verzehr einen Wert permanent. Dass mag anfangs noch nach nichts aussehen, wirkt sich aber doch merkbar auf Miriams Stats aus. Außerdem sagt Miriam beim essen unglaublich niedlich „scrumptious“, also ja… man hat was davon.

Kristalle von Gegnern, welche keine Bosse sind können meist um 3 Stufen erhöht werden indem man mehr von ihnen Sammelt, durch Alchemie können sich alle Kristalle im Rang erhöhen lassen. Einige Passive Fähigkeiten können auch mit den nötigen Materialien verbessert werden. Glaubt mir, ihr werdet alle Fähigkeits Kristalle brauchen um das Wahre Ende und dessen versteckten Dungeon überhaupt betreten zu dürfen.

Es gibt mehrere Schwierigkeitsgrade, wobei man den schwierigsten „Albptraum“ entweder durch mehrfaches Durchspielen oder einen Cheat freischalten kann. Ich persönlich habe aber schon auf Normal so meine Probleme und kann daher nichts über die anderen Schwierigkeitsgrade sagen.

Neben Stats verbessern kann man auch noch das Aussehen von miriam verbessern, entweder durch Accessiores, welche so gering die Werte verändern, dass man auch einfach anlassen kann was man möchte, oder später durch den freundlichen Scherendämon, welcher einem die Haare färbt und schneidet und euch die Klamotten färbt. Wie er das alles mit Scherenhänden macht, bleibt wohl immer ein Rätsel.

 

Charaktere

Neben unserer Protagonistin Miriam begegnen wir noch einigen anderen Charakteren, unter anderem Gebel (Handsome McEvilface) – dem höchstwahrscheinlich missverstandenen Bösewicht. Zangatsu – ein grimmiger Samurai Ninja Kerl der von David Hayter gesprochen wird. Sowie Dominique und Johannes – Die Shop NPCs die einem einerseits Items verkaufen und andererseits judgen wenn man zu lange oder zu spät spielt…

Man merkt schon, viel kann ich über die Charaktere nicht sagen ohne Große Spoiler zu droppen, es sei aber gesagt das Zangatsu und auch Dominique noch wichtig werden und Johannes irgendwie nur rumsteht und euch judged… jeden Tag.

Kritik

Das einzige was ich wirklich an Bloodstained bemängeln kann, ist dass es manchmal zu kryptisch ist. Um nicht wie ich, das Bad End freizuschalten muss man Quallen töten, welche einem einen Wasserstrahl geben, mit welchem man Schwimmen kann, dann geht man in die Wüste und findet da noch mehr Fähigkeiten. natürlich sagt einem Dominique immer, wo man weiter kommen kann, aber selbst das ist nochmal in ein Rätsel gehüllt. Aus einem einfachen „Okay das ist zu hoch“ oder „Okay, der Gegner hier ist noch zu stark ich gehe später dahin“ wird im späteren Verlauf des Spiels ein lautes „Wo bin ich? Wo zur Hölle muss ich hin?!“
In all dem ganzen hilft nicht, dass es ein Item gibt, welches einen stärkt je mehr Prozente man von der Karte aufgedeckt hat.

Auch die Schwächen der Gegner sind meiner Meinung nach zu umfangreich. Neben dem standard Elemente Quatsch mit Feuer, Wasser, Erde, Luft, Eis, Licht und Tod gibt es noch Schlag, Stich und Hieb resistenzen und natürlich auch Waffen mit den entsprechenden Werten… es wird sehr schnell sehr unübersichtlich

Fazit

Nitsdestotrotz kann ich Bloodstained jedem Fan der alten Metroid oder Castlevania Spiele ans Herz legen. Leute die neu in das Genre gehen, sollten allerdings lieber auf andere Werke von Iga Anfgangen, z.B. Castlevania Symphony of the Night (see what he did there?)

Müsste ich es zusammenfassen, würde ich sagen Bloodstained: Ritual of the Night ist eine Mischung aus Castlevania Symphony of the Night und Castlevania Order of Eclessia nur in nochmal schwerer und verwirrender und bekommt daher die Wertung Gehe nach links um nach rechts zu kommen von 10 möglichen Bananen die wie Äpfel schmecken.


Und wen interessiert, wieso so lange nichts kam, der kann sich einerseits bei Corona bedanken, und andererseits kann er auch mal mir in den Arsch treten das ich mir nicht immer so viele Podcast Ideen ausdenke nur um sie dann nicht umzusetzen!

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