Re-Port | Megadimension Neptunia VII – Du kriegst nen Plottwist und du kriegst nen Plottwist! (kek)

Ich hab mal Zeit für ein Review! Und deshalb nun wieder etwas aus der Kategorie: Nette Idee aber nich drauf ausgebaut und dann auch noch Infos über den Port!
(Und nein, ich schreibe das nicht nur weil ich das Spiel seit gestern suchte)

Megadimension Neptunia VII ist der direkte Nachfolger zu Hyperdimension Neptunia V, der Unterschied in den Namen kommt lediglich daher das die Spiele in Japan nie alle Hyperdimension hießen, nur mal so am Rande. Wie immer übernimmt man (Anfangs) die Rolle von Neptune, diese findet einen Nicht-Dreamcast in einer „Dunklen abgelegenen höchstwahrscheinlich gefährlichen Seitengasse“ und als er eingeschalten wird werden sie und Nepgear kurzerhand in eine zerstörte Dimension katapultiert – Die Zero Dimension. So geht es nun im ersten Drittel des Spiels darum die Geheimnisse dieser Dimension aufzudecken und nebenbei auch noch Uzume (Ein neuer CPU und der Sega Dramcas) helfen diese zu retten.
Neu für die Serie ist das dieser Teil in 3 „Spiele“ unterteilt ist, komplett mit Opening und eigenem Hauptmenü am Anfang. Die beiden anderen Teile Spielen logischerweise hintereinander, weshalb ich nicht weiter darauf eingehen möchte.

Gameplay
Wer Victory oder einen der Re;Birth Teile gespielt hat wird sich sofort zu Hause fühlen, denn an sich hat sich nicht viel verändert nur wurde das Kampfsystem verbessert und das Springen wurde endlich an manchen Stellen auch endlich wichtig.
Was sich allerdings verändert hat ist wie sich die einzelnen Gameplay Elemente verhalten:
Lily Ranks werden nun auch ohne Coupling verbessert, wenn man nur zusammen kämpft.
Shares werden nun selbst durch Schaden abgezogen und durchs Verwandeln, außerdem verstärken sie den jeweiligen CPU, also sollte man sehr schnell seine Verteidigung erhöhen da man sonst auf 0 landet.

Auf der Weltkarte hat sich allerdings einiges Verändert. Man läuft nun Routen entlang auf denen Events, Dungeons und Random Encounter verteilt sind, im späteren Verlauf des Spiels kann man diese Wege auch selbst bauen, was aber wie in jedem Neptunia Teil wieder mal eine super Idee ist, aber nicht wirklich benutzt wird. Nach 10h Spielzeit habe ich genau 2 Routen bauen MÜSSEN, nicht um einen Optionalen Dungeon zu finden, nein, um in der Story weiter zu kommen.
Die Scouts aus V sind auch wieder da, nur schaltet man sie erst im zweiten Drittel frei, wo man komplett ohne seine Items oder sein Geld startet (Jediglich DLC Items behält man)

Charaktere
An den Hauptcharakteren hat sich nichts verändert, allerdings kamen neue Partymember hinzu welche im jeweiligen Abschnitt Relevanz haben aber irgendwie auch nicht …

Als erstes haben wir Uzume Tennouboshi – der einzige CPU der einen Nachnamen hat! Sie ist der CPU vom P̴̶̧l̶̸̵͜͟a̧̢͞ǹ̢̡̧e̴͜p҉̨͜t̀͜͞u͢҉͠҉n͏̡̛͜e͏ der Ultradimension. Sie leidet an Amnesie und hat im laufe der ersten Spielstunden ständig Flashbacks. Als HDD Form wird sie zu Orange Heart, ein kleines quirliges Mädchen – was in Wirklichkeit ihre echte Persönlichkeit ist, die sie unterdrücken muss, weil Helden sind Cool und da darf man keine Puddipa (kurz für Pudding Party) haben!

Sie ist ein interessanter Charakter, besonders da man (wenn man sich mit der Reihe nicht auskennt) wirklich nicht erahnen kann was nun ihr Geheimnis ist, hat man aber zumindest einen der V Versionen gespielt weiß man sofort worauf ihre gesamte Charakterarc hinausläuft, was mich sehr stört.

Auch neu ist Neptune (Groß), sie kam auch schon in V vor, allerdings nur wenn man das wahre Ende freigeschalten hat und auch nur nach dem Abspann als Textbox. Sie kommt aus der Ultradimension (Die mal Megadimension hieß aber irgendwie heißt jetzt jede Dimension anders) und reist zusammen mit Croire dem Oracel von Tari durch die Dimensionen um Käfer und der gleichen zu sammeln.

Grundsätzlich ist sie eigentlich nur Neptune in etwas erwachsener, aber sie scheint über die Jahre klüger als ihr CPU Pendant geworden zu sein, so macht sie auch mal was und treibt die Gruppe nicht durch 4th Wall Breaks an oder weil sie der Protag ist, sondern weil sie irgendwo ’nen Plan hat. Außer in einer Cutscene, da war das definitiv mehr Glück als Verstand.

An den 4 Hauptcharakteren hat sich grundsätzlich nicht viel verändert, lediglich Shippingwitze zwischen Noire und Neptune werden jetzt links und rechts gedroppt. Sei es von NPCs, Neptune selbst oder von Noires Schwester Uni – Alle warten eigentlich nurnoch darauf das Noire Neptune bespringt und sie endlich ****** …

Grafik
Man merkt definitiv das das Spiel auf der PS4 rauskam. Schöne Effekte und viel höhere Auflösung als noch auf der PS3.
Hotaru Kiryu würde nun schreien „BLUUUUR“ – doch eigentlich ist nur überall ein Bloom Effekt draufgeklatscht, der aber ausnahmsweise nicht störend verwendet wird. Auch in den 2D Cutscenes hat sich etwas getan, die Sprites sind nun nicht nur an den Köpfen animiert, sondern sie Atmen auch und haben kleine Bewegungen. Die Effekte für Emotionen wurden auch mehr und ich denke jeder Charakter hat mindestens 5 neue Gesichter!

Doch genug des Lobes, denn nun kommen wir zu dem Punkt, auf den ich mich tatsächlich gefreut habe:

Die Portierung
Das Positive gleich mal vorn weg, nicht so wie die Rebirth Titel möchte das spiel 1080p Auflösungen zum laufen und nicht irgendwelche Utopischen Riesenauflösungen weil sie einfach den Vita Screen gestretcht haben. Auch das ewige Codecproblem wurde behoben, so ruckeln die Filme nicht mehr und das Spiel, wenn es rennt, läuft auf 60FPS (Wie auch die PS4 Version, aber die schafft das ja nich blablabla) – Doch leider hört hier schon das Gute auf …
Egal ob PS4 Controller oder XBOX360/XBOXONE Controller, man muss ihn immer Konfigurieren. Die Trigger werden beim XBOX360 und PS4 Controller als Knöpfe gehandelt, die Tasten sind falsch platziert, A/X ist anfangs z.B. Y/Viereck, Start und Back/Select sind auf den Sticks und die Sticks sind auf Start und Back/Select. Auch die erkennung des Controllers selbst ist … seltsam. Einmal kurz die Verbindung verloren und schon muss man in den Optionen den Controller neu konfigurieren.

Auch das Laden der Assets ist … sehr interessant: Das Spiel läd Assets für Cutscenes und Kämpfe wenn benötigt, dies gilt für Animationen, Musik und Sounds, klingt jetzt nicht schlimm, ist es aber. Spielt man das Spiel auf einer HDD so hat man bei jedem neuen Gesichtsausdruck, jedem neuen Menü das noch nicht im RAM ist und jedem Lied kurze Hänger. Auf SSDs existiert dieser Fehler nicht.
Auch mit dem Laden haben Sounds Probleme, werden 2 Sounds oder 1 Sound plus BGM gleichzeitig geladen so macht es einen lauten Kratscher, der auf Kopfhörern sehr unangenehm ist.

Sonst gibt es, zum Glück, nichts gegen den Port auszusetzen, außer, das er alle Free DLCs mit liefert was die ersten Stunden des Spiels zu einem Witz macht … man bekommt 0 Schaden und twoshottet die meisten Bosse.

Fazit
Empfehle ich das Spiel? Ja. Empfehle ich das Spiel Neulingen der Neptunia Reihe? Nein, spielt zu mindest V, denn Neptune setzt voraus, das ihr sie kennt. Dies wird sogar von Noire in einer Cutscene bemängelt …

Story | Es ist besser als die Spinoff Teile, aber leider ist es eine Standard Neptunia Story
Gameplay | Ich fühle mich sehr unterhalten und außerdem: Why fix what isn’t broken?
Grafik | Die verbesserte Grafik tut dem Spiel sehr gut, außerdem hat man endlich keine Recycelten Dungeons mehr!
Wiederspielwert | Ich habe es noch nicht durch.

Witzig ist außerdem, das das Spiel nur 16gb groß ist, deshalb kann es auch sein das es auf HDDs ruckelt, scheint stark Komprimiert zu sein.

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