Manga-Comic-Con 2018 | Tag 2 & 3 – Prioritäten & eine Menge Workshops

Huiii, das war echt lustig.

Draußen schneit es, trotz Frühling – aber das hält uns nicht davon ab zur Messe zur fahren. So wurde es durch die Temperaturen draußen auch etwas kälter auf der Messe, aber in der Halle war es wie üblich sehr warm. Eine weiße Messe gab es aber auch noch nie, zumindest so lange wie ich dabei bin (ich bin seid 2012 regelmäßig dabei). Man muss allerdings gestehen, dass wir am zweiten Tag (Freitag) etwas faul waren. Warum? Nun ja, da müssen wir etwas ausholen. Klingt jetzt aber weitaus komplizierter, als es ist.

Der Freitag hat nicht ganz stressfrei angefangen, da ich Shima in ein Cosplay gesteckt habe. Nach dem wir damit fertig waren, sind wir dann langsam zur Messe gefahren. Ein Blick in das Programm zeigte aber – boar, heute ist nichts los. Wir haben noch Arisa getroffen, die wir auch am Vortag noch kurz gesehen haben. Bei ihrer Truppe war auch alex_roston dabei und nun ja, eins führt halt zum nächsten. Wir sind erst in den Teegarten gegangen um noch in aller Ruhe einen Tee zu Trinken. Dort verhalten sich die Preise zwischen 1-2,50 €, Crepé vom Stand neben an schwanken zwischen 3-5 € und der Rest ist da recht ähnlich. Irgendwann haben wir uns dann mit alex verquatscht und Shima hat es hinbekommen, dass wir mit ihm mitgefahren sind. Joar, dann haben wir Nipah vom Bahnhof abgeholt und sind zu alex gefahren, haben später noch im Kirigami Ramen gegessen (was teuer für mich endete, aber na ja, solche Restaurants gibt es in Dresden meines Wissens auch nicht) und beendeten den Tag dann ohne noch mal auf die Messe zu fahren. Der Tag hatte quasi einen komischen Twist, aber es war schon ziemlich cool. Nun weiß ich, das Dorayaki verdammt lecker ist.

Ja, der Samstag war da um einiges ereignisreicher. Ich habe zwar feststellen müssen, dass meine Akashi-Perücke verdammt kratzig war und hab sie dann später abgesetzt … aber egal. Der Schnee wurde an diesem Tag noch schlimmer und wir saßen auch kurzzeitig in der Straßenbahn fest, da es einen kranken Fahrgast im vorderen Wagen gab und der Krankenwagen kommen musste. Unser Weg führte dann zu Peppermint, die ihr Programm für dieses Jahr vorgestellt haben. So wurden einige Dubs und Trailer vorgestellt, auch wenn diese nicht alle so prickelnd waren. Ich habe mir aber nicht alle Titel gemerkt, alles kann man sich ja auch nicht anschauen. So eierten wir nach dieser Sache ein wenig über die Messe und gingen dann zum Workshopraum 1. Was es dort gab?

Wir blieben eine ganze Weile in Workshopraum 1, da wir uns einen Vortrag zum Thema Bootlegs angehört haben. Dort wurde sehr gut erklärt, wie man sich von Fälschungen fern hält und richtig importiert. Natürlich wurde auch die Tatsache angesprochen, dass es auf Conventions ebenfalls Fälschungen gibt. So wurden auch Vergleichsbilder gezeigt und ordentliche Onlineshops in denen man einkaufen/importieren kann. Dabei geht es nicht nur um Figuren, sondern auch um anderes Merchandise – seien es Dakimakuras der von Händlern selbst gedruckte T-Shirts. Ein sehr interessanter Vortrag, wie ich finde.

Als nächstes gab es einen Workshop zum Thema Geschichten selbst schreiben – genauer hieß er Von der Idee zum fertigen Werk. In dem Workshop wurden einige Themen zum Geschichten schreiben angesprochen, aber so richtige Hilfestellungen empfand ich da nicht. Klar, es wurden einige Themen angesprochen und es kamen viele Fragen zu Themen wie World Building. Aber ich weiß nicht genau, ob völlige Neulinge im Geschichten schreiben da groß was anfangen können (so mal die Leiterin des Vortrags hauptsächlich Sci-Fi Werke schreibt). Es war nicht schlecht, aber ich empfand es doch als eher schwächeren Workshop des Tages. Sieht wahrscheinlich jeder anders, aber für mich war es zumindest so. Für mich war es eher Tipps zum Schreiben, aber nichts was mich weiterbringt.

Als letzten Workshop des Tages haben wir uns zum Thema Visual Novels informiert. Eigentlich war das ein Workshop, der auch eher Shima interessiert hat. Sonderlich groß besucht war der Vortrag leider nicht, was wirklich schade war. Natürlich waren die Vorträge alle gut vorbereitet, aber sie hat sich echt Mühe gegeben alles ordentlich zu erklären. Zum Teil war es doch etwas schnell, aber man kam mit. Ich als völlige Unwissende habe zumindest durchaus nachvollziehen können, was da angesprochen wurde. Wirklich schade, dass ein Vortrag zu solch einem Thema so schlecht besucht war. Ob es nun an dem Thema lag, kann ich nicht sagen. Ich kenne auch nicht so viele Leute, die Visual Novels spielen – aber das war dann doch echt nur eine Hand voll Besucher.

Den Rest des Tages haben wir dann damit verbracht, noch ein wenig über die Messe zu schlendern und Leute zu treffen (selbst eine Arbeitskollegin habe ich noch getroffen, die mich ohne Perücke natürlich erkannt hat). Taraah haben wir nicht mehr getroffen, aber dafür Firestorm – den wir über den halben Tag gesucht haben und nicht gefunden haben. So hingen wir noch die restliche halbe Stunde herum und unterhielten uns ein wenig über Manga. Man sieht sich dann hoffentlich noch am letzten Tag, schätze ich mal. Durch die Workshops war es auf jeden Fall noch ein bisschen interessanter auf die Messe zu gehen, was wir in den Vorjahren einfach vernachlässigt haben. Manchmal haben wir auch den Raum nicht gefunden und einfach vergessen, dass solche Vorträge stattfinden. Es lohnt sich aber durchaus, sich solche anzusehen und anzuhören. Gerade bei dem über Bootlegs können völlige Neulinge auf diesem Gebiet noch etwas Lernen. So endete also auch Tag 3 der Messe für uns und wir sind durch die Kälte erstmal wieder zurück.

So bleibt also nur noch der Sonntag, aber das wird uns nicht davon abhalten eher heim zu fahren. Vom letzten Tag kommt dann wahrscheinlich morgen oder übermorgen ein Post. Wir hoffen einfach, dass wir ordentlich Heim kommen und der wiederkehrende Winter uns nicht an Leipzig kettet (auch wenn man am Leipziger Hauptbahnhof wesentlich mehr Einkaufsmöglichkeiten hat, als in Dresden und die einkaufende Cosplaymenge im Rewe sehr lustig aussieht). Ich habe zwar noch bis zum Dienstag frei (und Shima bis Montag), aber den würden wir dann schon gerne wieder daheim in Kamenz verbringen. Wir werden mal schauen, wie der letzte Tag so läuft.

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