Andriod Weeb Apps: SAO Memory Defrag, Fire Emblem Heroes und Shadowverse

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Wenn man seinen PC mit No Man’s Sky killt bleibt einem nix anderes übrig als Mobile Games oder Handhelds zu zocken und da ich immernoch Vita/3DS reviews aufschiebe, schreibe ich heute erst einmal das einfachere!

Fangen wir an mit dem Aktuellsten: Sword Art Online Memory Defrag
Der Blog hat ja noch nicht genug SAO Content …

SAO MD ist ein Action RPG für Android und iOS und ist kostenlos zum Runterladen. In dieser App spielt man anfangs als Kirito und schlägt sich durch die Erinnerungen an SAO, denn nichts ist besser als sich mit seinen Freunden daran zu erinnern, wie man fast gestorben ist!

Gespielt wird mit einer Party von bis zu 3 Charakteren, welche man per Switch austauscht, jeder Charakter kostet einen gewissen Satz Punkte, welche man durch Rank Ups erhöht. Neue Charaktere erhält man wie in den meisten Apps durch Events und Echtgeldpunkte.
Anders als andere Mobile Apps verzichtet SAO auf Freundespunkte und setzt stattdessen darauf die Echtgeld Währung auch erspielbar zu machen, so kann man, wenn man sich nicht wie der erste Mensch anstellt, pro Level 5 Kristalle bekommen. Da ein Scout 25 Kristalle kostet, dauert es nicht lange bis man Kirito endlich los hat.20160627225317a0eg1cfun38gzjqf

Gameplaytechnisch hat SAO MD wieder ein Effektivitäts Dreieck, welches dem Spieler nie angezeigt wird, so muss man also auf einen Gegner eindreschen bis ein „Resist“ aufplöpt und dann wechselt man.

Gekämpft wird durch tappen auf den Screen, zum ausweichen wird nach unten oder hinten gewischt. Leider ist die Steuerung sehr hakelig, so passiert es oft das man statt auszuweichen springt oder Blockt.

Die Free2Play Elemente werden dieses mal sehr seltsam verwendet, man kann sich die Kristalle zwar kaufen, aber man bekommt sie so in den Arsch geschoben, das es nicht nötig ist. Die Übliche Ausdauerleiste die Spiele dieser Art haben exestiert nicht, theoretisch kann man den ganzen Tag spielen. Auch das Verbessern von Equip oder Helden erfolgt durch Gegnerdrops und InGame Geld … man fragt sich also, wie sie damit jetzt eigentlich Geld verdienen.

Auch grafisch ist die App ein zweischneidiges Schwert (Ahaha Schwert Witz), während die UI wie im Anime gehalten ist und recht gut aussieht hat man bei den Charakteren wieder einmal Marionetten Sprites. Somit sieht keine Bewegung Menschlich aus und das einzige das sich verändert ist der Gesichtsausdruck wenn man aufs Maul bekommt.

Was mich jedoch sehr stört ist das gegen Mitte von SAO sehr viele Kirito only kämpfe kommen und der Junge ist so schwach.


Als nächstes schauen wir uns Fire Emblem Heroes an, ein Mobile Game von dem einige sagen es sei besser als die Hauptspiele, weil Mobile.

Fire Emblem Heroes kann man gut als „Nimm alle Fire Emblem Spiele, schrumpf sie auf einen Handy-Screen zusammen und bastel noch ein paar Free2Play Elemente hinein, lass sonst alles gleich“ beschreiben. Die Karten der Fire Emblem Spiele wurden auf ein 8*6 Grid zusammengeschrumpft, aber als Spieler der Games erkennt man genau welche Map aus welchen Spiel stammt. Auch das bekannte WaffendreieBildergebnis für Fire emblem heroes UIck ist vorhanden, nur diesmal aufgeteilt in rot (schwert, buch, Drachenstein), blau (Speer, Buch, Drachenstein), grün (Axt, Buch, Drachenstein) sowie farblos (Bogen, Dolche, Stäbe). Genauso kommen eigentlich nur bekannte Gesichter und Charakterklassen in dem Spiel vor, seien es generell Hauptcharaktere oder Fan-Favoriten (wie gewisse Kinder aus Awakening oder sowohl Daraen als auch Corrin in männlicher als auch weiblicher Form), die man sich alle durch Wahrscheinlichkeiten in einer Stärke von 3-5 Sternen snacken kann.

Um somit eine Überleitung zu den Free2Play Elementen zu machen: Die einzige Währung die man sich in diesem Spiel kaufen kann sind Kristallkugeln, die man dazu einsetzen kann sein Schloss upzugraden (bis zu 100% mehr XP), neue Charaktere zu ziehen (20 Kugeln wenn man alle 5 aus einer Auswahl zieht) oder ein Game Over in Story oder Übungsturm umzudrehen (Wenn ein Charakter während eines Kampfes stirbt verliert er die in diesem Kampf erlangte Erfahrung, sonst passiert nix). Diese Kugeln kriegt man allerdings auch durch tägliche Boni (im Moment 2 am Tag + 1 vielleicht an einem WE-Tag) oder durch das Spielen des Spiels (1 Kugel pro erstabsolvierten Level) erspielen.

Weitere erspielbare Währungen sind Level-up-Kristalle, Orden (ingame-quests und Übungsturm) und Heldenfedern (durch Events, Arenasaisonen oder täglich durch viele Freunde erhältlich). Die Kristalle kann man verwenden um charaktere ohne Trainieren bis zu level 20 bzw bis zu level 40 zu bringen. Ab Level 20 kann man dann die Orden und Heldenfedern dazu verwenden einen Charakter auf einen höheren Sternlevel zu hieven. Dadurch kann er neue Skills erlernen und ist generell stärker als auf dem niedrigeren Rang.

Nichtmal die Ausdauerleiste nervt sonderlich. Ein Kampf dauert so an die 5 Minuten wenn man sich Zeit lässt, genau die Zeit die es braucht um einen Punkt zu regenerieren. Erst auf den Schweren oder Extremen Schwierigkeitsgraden kann es dazu kommen dass die Leiste mit 12-20 Ausdauer pro Kampf mal leerläuft. Wenn man jedoch nur mal einen Charakter bis Level 20 trainieren will wird die Ausdauer vermutlich nie leer.

Und da Shima sich noch Zeit lässt  hab ich gelegenheit hier noch ein Spiel dazwischen zu kritzeln: Shadowverse

https://shadowverse.com/news/wp-content/uploads/Getting-Started-with-Shadowverse.jpg

Wenn man Hearthstone kennt fühlt man sich hier gleich zuhause. Wenn nicht, kommt man trotzdem schnell ins Spiel rein.

Grob gesagt kann man sagen es ist ein Hearthstone-Gegner aus Japan mit mehr Waifus, aber so ganz stimmt das auch wieder nicht. Immerhin sind manche Mechaniken ähnlich, aber doch nicht ganz gleich.

Kommen wir erst zu dem was gleich ist. Beides ist ein Collective Card Game, beides wird rundenbasiert gespielt und beide basieren auf einem Mana-system, wo man jede runde einen Mana-punkt (oder Play ball) erhält. Außerdem gibt es 7 Helden mit unterschiedlichen Fähigkeiten und manche Kartenfähigkeiten sind ähnlich.

Damit bleiben die Ähnlichkeiten aber schon auf der Strecke. In Shadowverse kann der Held nicht angreifen und die Fähigkeiten sind eher passiv und betreffen Karten als wirklich aktive Skills wie in Hearthstone. So erhält man bei Shadowcraft Schatten die dann von gewissen Karten in Nekromantie verwendet werden. Manche Karten in Forestcraft erhalten zusätzliche Effekte wenn man davor schon eine gewisse Anzahl Karten gespielt hat. Bei Runecraft können Karten einen Spellboost bekommen der ihre Effekte stärkt. So spielt sich jede „Fraktion“ doch sehr anders und die Decks müssen entsprechend aufgebaut werden. Und die zweite Fähigkeit die jeder Held besitzt ist Evolve.

Evolve hat mehrere Effekte, sei es kosmetisch oder spieltechnisch: das Artwork der Karte ändert sich beim Evolven. Die Karte wird stärker und kann sogar im selben Zug in dem man sie spielt angreifen, sollte man sie dann evolven. Gleichzeitig werden manche Effekte einer Karte erst duch Evolve überhaupt verwendet.

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Vor und Nach dem Evolven einer Karte.

Außerdem ist das Spiel sehr anfängerfreundlich mit einer relativ langen Story für jeden Helden und großzügig geschenkten Tickets mit denen man sich schon gleich anfangs ohne die Storybelohnungen 30 Kartenpacks ziehen kann. Diese sind auch nicht fixiert, sondern wirklich aus dem normalen Random-pool, nicht spezielle Tutorial-packs. Und man kriegt mit 8 statt 5 auch mehr Karten aus einem Pack als in Hearthstone. Das restliche Kartensystem ist ähnlich mit craftbaren karten, Karten die man zerlegen kann und Karten die man veredeln kann.

Alles in allem ein Spiel dass mich wieder für diese Spielart begeistern konnte nachdem Hearthstone eigentlich langweilig wurde. Mit dem Evolven und dem strategischem Spielen von Karten um die eigene Fähigkeit zu füttern und zu verwenden ist aber auch jedes Duell doch etwas anders.


Und damit

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