Manga Doppel Review | Geliebte Mangaka und Welt ohne Freiheit

Yuri Manga, Hussah!
Shima hat sich auf der LBM  (Der Beitrag kommt noch)2 Oneshots gekauft, aber sicherlich nicht weil diese einfacher zu reviewen sind und er erstmal wieder reinkommen muss … *hust*

Nachdem mich Ema Toyama so dermaßen enttäuscht hat hab ich mich auf die Suche nach einem neuen Mangaka gemacht, bei dem ich mein Geld lassen kann. Und da ich keine Endlosreihen haben möchte habe ich mich nach Oneshots umgesehen und siehe da: Naoko Kodama macht nur Oneshots und die sind auch noch größtenteils Yuri! Und genau deshalb habe ich mir auf der LBM 2 Yuri Manga gegönnt und … die sind echt gut!

Fangen wir an mit Geliebte Mangaka (Renai Manga im Original).
Die 28 Jährige Haruka ist riesiger Fan der Mangaka Ritsu Kuroi, deshalb arbeitet sie sich in ihrer 4-Koma Redaktion hoch um zur SWEETS Redaktion zu wechseln, das alles passiert vor dem Manga, denn als Leser bekommen wir nur mit wie sie ihre erste Begegnung mit Kuroi-Sensei erlebt und statt so stylisch und hipp wie der Charakter aus Kurois Manga ist sie selbst eher … ein Graues Mäuschen das lieber an der Konsole sitzt, als ihren Job zu machen.

Schnell bemerkt Haruka, das Kuroi-Sensei ihr Leben in ihre Manga integriert und so muss sie nun als Redakteurin mit ihr Fotos schießen, sie anmaulen wenn die Vorzeichnungen immernoch nicht fertig sind … ihr Essen kochen wenn sie krank ist? Und sie aufheben weil sie im Bad hinfällt?! Ist das überhaupt noch eine Geschäftliche Beziehung? – Und genau das macht Geliebte Mangaka aus, die zwei kommen zusammen als Redakteurin und Mangaka doch sehr, sehr schnell kommen sie sich näher, doch auf einmal sagt Kuroi so „Nö, wir sehen uns jetzt nicht mehr!“ – Wie es dann weiter geht verrate ich nicht, weil sonst braucht man sich den Manga ja nicht mehr zu holen, ne?

Fazit:
Die Zeichnungen des Mangas gefallen mir sehr, er ist einerseits schlicht gehalten und andererseits mit vielen kleinen Details gespickt wenn sie denn mal gebraucht werden. Das Paceing der Story ist für einen Oneshot allerdings, meiner Meinung nach, etwas zu schnell, Zeitsprünge von Monaten und fast schon einem Halben Jahr hauen einen schon manchmal raus. Auch vergisst man durch die sehr niedlichen Zeichnungen schnell das Haruka 28 und Kuroi 30 ist … ja sie ist die Ältere. Ihr Wachstum ist sicherlich in ihre Brüste gewandert …

Besonders gefällt mir, das für die Taschenbuchausgabe ein erweitertes Ende hinzugefügt wurde was zeigt, was nun aus den beiden wird.
Nun noch fix etwas zum Typeset bevor ich meine Bewertung raushaue: Die von Tokyopop gewählte schrift liest sich sehr gut, es wurden alle Schilder und Briefe getypesettet, wenn sie nötig waren. Mich stört aber nur, das sie für Telefonate Arial als Schriftart genommen haben, es sieht echt nicht schön aus, wenn man es mit den anderen Schriftarten vergleicht.

Geliebte Mangaka bekommt von mir eine 3,5/5 – Durch den seltsamen Typeset und die Zeitsprünge konnte ich leider keine volle Punktzahl geben, auch wenn der Manga mir super gefallen hat und in meiner Top 10 gelandet ist.


Weiter geht es mit Welt ohne Freiheit (Fujiyuu Sekai im japanischen)!
Wenn Geliebte Mangaka eine Blumenwiese war, dann ist Welt ohne Freiheit ein Brennender Wald … mit brennenden Tieren und eigentlich ist das alles deine Schuld!

Ich habe mir den Manga geholt, weil ich auf dem einband „Sklavin“ las und erhoffte mir einen feucht fröhlichen SM Manga, aber nein. In Welt ohne Freiheit geht es um Meiko die vergewaltigt wurde, weil sie nicht von Leo nach Hause begleitet wurde, dies nutzt sie als Druckmittel um Leo dazu zu bringen alles zu tun, was sie verlangt.

Sie vernachlässigt die Schule, hat nicht wirklich Freunde und ist nur für Meiko da. Doch als sie dann von einer Mitschülerin wachgerüttelt wird und versucht sich von Meiko abzuwenden eskaliert alles und Leo muss sich entscheiden, weiter Meikos Sklavin sein oder jeden Tag ein schlechtes gewissen haben …

Wüsste ich nicht, das dieser Manga von der selben Mangaka ist, hätte ich es nicht gemerkt. Für Leute in der Uni, die gerade mal 18 sind, sehen sie viel älter aus und sind seltsam lang gezeichnet … mir haben die Zeichnungen nicht wirklich gefallen, auch der Inhalt nicht wirklich … deshalb würde ich zwar gerne mehr schreiben, aber ich kann hier schon zum Fazit kommen:

Welt ohne Freiheit ist ein Manga, der nicht für jeden ist, gewöhnungsbedürftige Zeichnungen und eine fragwürdige „Pro“tagonistin. Die Story ist schnell vorbei und zwischendrin ist Smut.

Auch beim Typeset hat sich Tokyopop nicht sonderlich ausgetobt. Die selbe Schriftart die sie immer für solche Titel verwenden und das wars. Handys mussten nicht getypesettet werden da diese nie komplett gezeichnet wurden, wenn lässt es sich aber gut ansehen.

Welt ohne Freiheit bekommt von mir 2/5 Punkte – Holt ihn euch wenn ihr so etwas mögt, aber sonst lieber nicht.


Ich bin gespannt was Tokyopop noch so von Kodama-Seinsei lizenziert, selten habe ich einen Mangaka gefunden der mir vom ersten Manga zusagt und vom zweiten mir die Frage stellt „ist sie das noch?“.
Witzig ist auch das sich die Autorennotizen der beiden Manga widersprechen, ich weiß nämlich nicht welcher der erste ist der bei uns rauskam. Geliebte Mangaka ist das Debüt Werk aber warum bei Welt ohne Freiheit drin steht das es das erste ist, ist mir ein Rätsel.

So, seit langem mal wieder ein Review geschrieben, ich hoffe ich komme schnell wieder rein. Meine Zwangspause war viel zu lang …
Schreibt doch mal ’nen Kommentar ob ich  mich verschlechtert habe und bla … schreibt hier überhaupt wer Kommentare?

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2 Gedanken zu “Manga Doppel Review | Geliebte Mangaka und Welt ohne Freiheit

  1. Ich fand „Welt ohne Freiheit“ Storytechnische Interesanter als „Geliebte Mangaka“ wo bei definitiv nichts für jeden ist.
    Was mich bei geliebte Magaka am meisten stört, ist das Ende viel zu neugierig auf mehr

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