Review den Reviewer: House of Animanga (Part 2 von 3)

Und somit kommen wir zu Part 2 unseres kleinen „Review den Reviewer“-Debuts.
Nach dem meiner Meinung nach der letzte Post nicht unbedingt eine Glanzsstunde des Schreiber-Paares war, machen wir uns mal an den nächsten. Denn … Qualität kann man nicht an einzelnen Datenpunkten messen, nicht wahr?
Und unser nächstes Opfer ist:

Oh, okay. Na dann auf gehts.

Was soll man hier groß sagen? Das „Intro“ des Posts ist eine ziemliche 08/15 Geschichte: „Normalerweise mag ich ja sowas nicht, aber dieser eine ist wirklich gut“. Was auch darauf schließen lässt dass die Schreiberin obwohl sie so etwas nicht gerne liest es doch immer wieder probiert.
Und die Beschreibung des Inhalts leidet wieder an den selben Eigenheiten wie immer. Merkwürdig abgebrochene Sätze, die gerne auch länger hätten sein können, es sei denn man geht davon aus dass seine Leserschaft dergleichen Sätzen nicht mächtig sei.
Aber genug davon, gehen wir auf den Inhalt wie wir ihn aus diesen Sätzen verstehen ein.

Ein Mädchen dass seine Mittelschulzeit mit eher „männlichen“ Hobbys verbracht hat (namentlich Baseball, ich glaube da ist eine Art Witz vergraben…), bildet sich ein, dass jetzt Hochschulzeit und damit Zeit ist eine Beziehung zu landen, stellt sich das ganze wohl so einfach vor wie im Baseball einen Schläger rauszuspielen und kommt drauf dass es wohl nicht ganz so easy ist. So weit so 08/15. Interessant wird eher der Part mit dem „Recherchieren“, in dem sie sich einen Coach für die Liebe sucht?
Moment, werden Stationen in Beziehungen wenns um Fummeln und Küssen geht nicht mit „Bases“ beschrieben? Wie im Baseball? Aaaaah, ich verstehe was hier vor sich geht, Manga-Autor. Aber egal, zurück zum Thema. Nächster Part des Reviews.

Diese Meinung, wenn auch etwas wirr von der Aufteilung her (aber gut, da sind wir selbst teils nicht besser), ist tatsächlich nicht allzu furchtbar. Die Autorin des Posts erzählt ein bisschen von dem wie sie an den Manga gekommen ist (was nicht umbedingt Teil eines Reviews sein müsste, aber meinetwegen…) und verbringt dann aber fast 4 Absätze dieses Abschnitts damit sich selbst zu wiederholen (was einigermaßen eigenartig ist), vor allem was die Themen „der MC sticht aus der Masse hervor“ und „sie sollte sich nicht verstellen müssen“ angeht. Aber folgen wir mal der Reihenfolge:

Gut, sie hat den Manga gekauft weil er billig herging und der „Cover Zeichenstil“ sie angesprochen hat. Coverart gibts in ihrem Vokabular wohl so nicht. Oder wenn sie es schon eindeutschen will dann wenigstens gleich ganz: „Deckblatt Zeichenstil“. Aber zurück zum Thema: Etwas verfremdet von Shoujos im Allgemeinen hat unsere liebe Autorin Zweifel, immerhin sind „Shoujos ja immer gleich“. Man müsste mal nachfragen was bei ihr alles als Shoujo zählt…
Daraufhin folgt die Überraschung, dass sie positiv überrascht war als sie anfing den Manga zu lesen, wobei sie sich 2 Absätze später widerspricht weil sie der Anfang des Mangas abgeschreckt hat … aber vielleicht war ja das genau der Grund weshalb sie positiv überrascht war. Sowas solls ja auch geben. Es gefällt, dass nicht so kindische Themen behandelt werden und sonst wohl nicht viel.
Dann kommt ein Part zum Titel und entsprechendem Mangaka, der wohl eher viel früher einen Platz hätte finden müssen, weil es von der Reihenfolge hier wenig Sinn ergibt.
Somit kommen wir zurück zu etwas Handlung. Nämlich das Haruna (diesmal hat der MC einen Namen bekommen…) anders ist als ein „typisches“ Mädchen, was für einen Shoujo-Manga ja auch wirklich ungewöhnlich ist … und keine Ahnung von der Liebe hat (ist auch wirklich ungewöhnlich  für einen Shoujo-Manga) und einen „Lehrer“ sucht der ihr beibringt was Liebe bedeutet (echt ungewöhnlich für einen Shoujo-Manga) in den sie sich aber nicht verlieben darf (noch nie gehört in einem Shoujo-Manga) obwohl er ihr so toll zeigt wie sie genau das werden kann was sie immer sein wollte (feminin?). alles in allem eine sehr nicht gerade außergewöhnliche Geschichte, so würde ich es definieren. Mal sehen was die Autorin dieses Posts dazu sagt.

Hier haben wir im ersten Abschnitt (der noch zur Meinung gehört) das übliche „Warum hat dieser Manga keinen Anime?“ Geschwafel vieler Fans, die keinen Plan davon haben wie viel Aufwand eine Anime-produktion ist und das nicht jeder Hinz und Kunz-Manga einen Anime bekommen kann. Es gibt genügend original works die einen Anime kriegen ohne vorher aus einem Manga oder einer Light Novel entstanden zu sein, und noch dazu darf man die bereits laufenden untötbaren Animes wie One Piece, Naruto (Boruto mittlerweile) und ähnliche nicht vergessen, die immer noch permanenten Arbeitsaufwand brauchen. Noch dazu bei der schieren Menge an Mangas (wirklich Werte zu finden ist schwer, Wikipedia listet 82 neue Manga-Reihen für 2017, was mir etwas wenig vorkommt) kann nicht alles einen Anime kriegen. Leute, hört auf zu träumen, wenn ihr zu jedem Drum was euch gefällt einen Anime wollt dann müsst ihr ihn zu 80% selbst machen oder zu 90% warten ob etwas passiert. Oder startet ne Twitter-Petition, das funktioniert ja immer super, richtig?

Aber zurück zum Thema. Im Fazit ist die gute Autorin endlich mit sich selbst einig was sie eigentlich mit der positiven Überraschung trotz Abschreckung meint, sowie dass es nicht nur 2 handelnde Charaktere gibt, und auch dass es in dem Manga um die erste große Liebe, Freunde, Feinde und … Selbstfindung(?) gehen soll, auch wenn sie im bisher spoilerfreien (weil zur Handlung nicht gerade viel erzählt wurde…) Review doch noch einen fetten Spoiler reinhaut, da sie hier schreibt dass das das „Pärchen hier“ sie hatte bezaubern können. Und da sie nur von den beiden Main Chars Haruna und Yoh geredet hat, kommen diese wohl zusammen. Wen es stört darf sich gerne beschweren gehen.

Allgemein war dieses Review aber doch um einiges besser als das vorherige, auch wenn das nicht umbedingt schwer war nach dem was wir im ersten Fall dieses Reviews gesehen hatten.

Aber damit kommen wir heute wieder zum Ende, freut euch auf Part 3 des „Review den Reviewer“-Debuts. (Bleibt ja nur mehr ein Post zum anschauen übrig)

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2 Gedanken zu “Review den Reviewer: House of Animanga (Part 2 von 3)

    • Du hast gelacht, ich hab gelacht, der Mülleimer hat gelacht, wir haben den Mülleimer kaputt getreten. Gute Zeit.

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